Das Fasten von 1894

Während der Fastenzeit 1894 fastete Gaudí so streng, dass er beinahe starb. Sein Arzt und Freund, Bischof Torras i Bages, musste ihn anflehen zu essen. Das Fasten markierte seine religiöse Wende.

Umgekehrte Kettenmodelle

Um die Säulen der Sagrada Familia zu entwerfen, hängte Gaudí beschwerte Schnüre kopfüber auf, um die natürlichen tragenden Kurven zu finden. Dann fotografierte er sie und drehte die Fotos um.

Vegetarier und Wasserkur

Gaudí war strenger Vegetarier. Er glaubte an die Wasserkur von Pfarrer Kneipp und ging bei Sonnenaufgang barfuß über das Gras. Er braute Brennnesseln zu Tee.

Die Werkstatt der Sagrada Familia

Ab 1925 wohnte er vor Ort in seiner Werkstatt. Er teilte die Mahlzeiten mit den Bauarbeitern der Basilika und schlief auf einer Pritsche. Seine einzigen persönlichen Dinge waren eine Tasse, ein Teller und eine Bibel.

Für einen Bettler gehalten

Am 7. Juni 1926 erfasste ihn eine Straßenbahn. Seine schäbige Kleidung und sein fehlender Ausweis führten dazu, dass Taxifahrer sich weigerten, ihn ins Krankenhaus zu bringen. Er kam schließlich in die Santa Creu, ein Armenkrankenhaus.

Kein Heiratsantrag angenommen

Gaudí machte einmal, 1884 in Mataró, der amerikanischen Lehrerin Pepita Moreu einen Heiratsantrag. Sie lehnte ihn ab. Er suchte nie wieder eine Partnerin.

Beerdigung mit halb Barcelona

Als Gaudí am 10. Juni 1926 starb, nahm halb Barcelona am Trauerzug vom Krankenhaus Santa Creu bis zur Sagrada Familia teil, wo er in der Krypta bestattet wurde.

Alles was Sie wissen mussen

War Gaudí Vegetarier?
Ja. Gaudí nahm in den 1890er-Jahren einen strengen Vegetarismus an, beeinflusst von der Gesundheitsbewegung von Pfarrer Kneipp. Er bevorzugte rohen Salat und Brennnesseltee.
Hat Gaudí jemals geheiratet?
Nein. Er machte 1884 in Mataró Pepita Moreu einen Heiratsantrag. Sie lehnte ihn ab. Nach 1894 wurde er zum Asketen und suchte nie wieder eine Beziehung.
Wo ist Gaudí bestattet?
In der Krypta der Sagrada Familia, in der Kapelle der Jungfrau vom Berge Karmel. Sein Grab ist während des Besuchs des Basilikamuseums zu sehen.